LVM2-Partitionen einer Dateisystemprüfung unterziehen

Seit jeher scheue ich mich vor Logical Volume Management oder Software-RAID-Systemen im Privatgebrauch, weil ich über die komplexere Administration weiß. Und einmal nicht aufgepasst und auf die Standardinstallation einer Debian-Umgebung (Skolelinux) keinen großen Wert gelegt, stehe ich nun vor einem zu spiegelnden System, welches LVM2 nutzt und die einzelnen Partitionen also schwer wartbar macht.

Doch Internet sei Dank gibt es hilfreiche Anleitungen, wie man auf die Schnelle doch fix die Volumes mittels fsck auf Fehler überprüfen kann. Das ganze findet sich hier.

Anschließend stellt sich noch die Frage, wie man so ein Konstrukt spiegelt, also ein Image erstellt. Und da das Internet hier nicht ganz so nett zu mir war, wähle ich den bewährten, einfachen Weg einer Bytekopie, also einer 1:1-Kopie der gesamten Festplatte. Mag nicht in jedem Fall praktikabel sein, aber in meinem klappt es. Natürlich hat man hier nicht den Luxus einer Kompression, aber den könnte man ja hinterher mittels tar oder anderem erreichen. Das geht dann also wie folgt:

Zuerst boote ich den Computer von einer Live-Distribution von USB-Stick oder CD und hänge meine externe Festplatte im Dateimanager ein. Dann ein:

sudo mount -l

Hiermit sehen wir, auf welchen Mountpunkten die Laufwerke liegen.Ich meinem Fall ist das /media/data.

Meine Platte mit den LVM-Partitionen ist übrigens die einzige verbaute, ergo /dev/sda

sudo dcfldd if=/dev/sda of=/media/data/dateiname

Der Befehl dcfldd (muss ggf. vorher installiert werden) gibt mir beim Kopieren eine Fortschrittsanzeige aus und kopiert nun byteweise von der ersten verbauten Festplatte in die Datei “dateiname” auf der eingebundenen USB-Festplatte.

MTP Devices (Google Nexus 4, 7, 10 oder jedes andere Android Gerät) unter Ubuntu/Kubuntu automatisch einbinden und mit eject wieder auswerfen können

Ja, das geht, und zwar kinderleicht. Da ich seit Heiligabend ein Nexus 7 habe und doch lieber Daten über ein Kabel als über Airdroid/Wireless verschiebe, stand ich vor dem Problem, das Gerät als MTP-Device auch unter Ubuntu 12.04/12.10 einbinden zu wollen. Dafür gibt es eine kleine aber feine Anleitung, sodass das Gerät auch in Nautilus sichtbar wird. Dafür reichen 10 Minuten Zeit und das kopieren und einfügen einiger Befehle aus dem Browser in die Konsole. Die Anleitung gibt es hier.

Aber was machen die Kubuntu Nutzer, so wie ich es einer bin, welche auch in der Geräteüberwachung ihr Nexus sehen wollen? Ganz einfach – sie nutzen das KIO-MTP Modul KDE4s, welches es über ein tolles PPA gibt. Dieses fügt man über den Befehl

sudo add-apt-repository ppa:philschmidt/ppa-kio-mtp-daily

ein. Hiernach folgt ein Update der Paketquellen und die Installation des neuen KIO-Moduls, welches automatisch gestartet wird und womit man sofort sein Tablet/Smartphone/Device sieht.

sudo apt-get update && sudo apt-get install kio-mtp -y

Verantwortlich dafür sind wieder wunderbare Menschen aus der ubuntuusers.de-Community. Herzlichen Dank dafür!

NTFS-Platten/Sticks/Datenträger unter OSX auf dem Mac einbinden

Da brat mir doch einer einen Storch: OSX kann zwar NTFS-Datenträger lesend mounten, nicht jedoch schreibend darauf zugreifen. Zum Glück gibt es aber auch aus dem NTFS-3G-Projekt einen Port.

Die Anleitung dazu findet sich hier. Schritt für Schritt möchte ich das nicht ausweiten, da es ziemlich selbsterklärend ist, allerdings in drei Punkten: OSX Fuse herunterladen und installieren, dann die NTFS-3G-Treiber installieren und MacFUSE nicht installieren. Im Anschluss die Platten über die Festplattenverwaltung (Systemprogramme) auswerfen und neu mounten.

Und schon klappts auch mit dem Schreiben.