Wenig Speicherplatz dank Flatpaks – Platz schaffen in Ubuntu 20.04

In letzter Zeit habe ich mich sowohl auf dem kleinen wie auf dem großen Rechner darüber gewundert, dass mein Ubuntu auf der eingerichteten Systempartition zunehmend über zu wenig Speicher klagte. Klar, der Journal-Eintrag von systemd hat über die Jahre mehr als 4GB an Daten angesammelt (warum ist das in der Standardinstallation so?), doch sollten die installierten Anwendungen schlicht mindestens 10GB weniger an Daten benötigen, als mir das System es anzeigte. Über die Festplattenübersicht (bspw. kdirstat) konnte ich dann recht schnell herausfinden, dass das /var-Verzeichnis ziemlich viel Speicher okkupierte und siehe da: Flatpak war der Bösewicht. Selbstverständlich habe ich über die Jahre mal hier und da ein Flatpak-Paket installiert und auch wieder deinstalliert, doch wusste ich nicht darum, dass die Pakete zwar entfernt werden, nicht jedoch die dahinterliegenden Abhängigkeiten. Das kann bei einem KDE-Päckchen also auch gern mal hardcodiert ein ganzes KDE ohne Plasma sein.

Hier findet sich jedoch seit Flatpak 0.11.8 (Juni 2018) ein nettes Tool, welches unbenutzte Abhängigkeiten mit Leichtigkeit entfernen kann. Ein einfaches

sudo flatpak uninstall --unused
sudo flatpak repair

hilft dabei, nicht mehr benötigte Abhängigkeiten zu entfernen und defekte Pakete anschließend zu reparieren. Hier waren’s dann auch gleich 9GB an zusätzlich freiem Speicherplatz.

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