Nach Update auf Thunderbird 60 in Ubuntu 18.04 fehlt der Kalender Lightning

Das Update auf Thunderbird 60 mit Quantum-Leistungssteigerung in Ubuntu ist gekommen und alles ist schön – denkste. Bei wem das Addon zwar als deaktiviert angezeigt wird, es aber nicht aktivierbar noch nach Entfernung wieder hinzufügbar ist, der sitzt im selben Boot wie viele andere Ubuntu-Nutzer. Denn das Metapaket xul-ext-lightning muss noch nachinstalliert werden, was mittels eines einfachen

sudo apt install xul-ext-lightning

geschehen kann. Dann ist wieder alles in Butter. Danke freundlicher Helfer 🙂

Übrigens funktioniert diese Methode leider nur mit einer englischen Version des Kalenders. Unter dem obigen Link gibt es Möglichkeiten andere Sprachpakete zu bekommen, wovon ich jedoch abrate bzw. was ich selbst nicht benötige.

Wenn der USB-Stick beim Kopieren aussteigt

Hatte ich persönlich noch nicht, aber letzte Woche ist es dann geschehen. Normale Kopieroperation unter Windows stoppt und Windows selbst möchte den Datenträger formatieren. Mittels Testdisk kann ich zwar noch auf die Dateien selbst zugreifen, ein diskdump hingegen funktioniert weder darüber noch manuell. Also erstmal rausfinden was los ist – GParted meldet bloß, dass der Boot Sektor defekt sei.

Also versucht von SystemRescueCD zu booten und mittels dosfsck -avw zu reparieren, doch auch hier geht es lediglich um fehlerhafte records. Doch was dann?

Testdisk stellt hier Hilfe bereit, wie man auch in der Ubuntuforums Hilfe nachlesen kann. Einfach die Schritte wie folgt ausführen, um den Bootsektor wiederherzustellen.

>Create a new log file
[Choose Disk]
>Intel/PC partition
>Advanced
[Choose Partition]
>Boot
>Repair FAT
[Accept Defaults and Write]
>(Q)uit until exited

Danach sollte auch das dosfsck -avw (automatisch reparieren, mehr Ausgabe und bitte gleich schreiben) hinhauen, so der Stick nicht physisch defekt ist. Ist es in meinem Falle aber, und da stehe ich weiterhin auf dem Schlauch. Ich befürchte, dass der Flashspeicher nun schlicht gestorben ist.

Nachtrag: Der dosfsck-Befehl hat mir die gesamte Dateistruktur zerschossen, irreparabel wohlgemerkt. Sollte ich nochmals vor dem Problem stehen, so würde ich vermutlich via Testdisk versuchen, die noch verfügbaren Dateien und Ordner wegzusichern, nachdem der Boot-Sektor repariert ist. Ebenfalls ist ein Reboot nach der Reparatur erforderlich, da Linux ansonsten die Änderungen zu spät oder nicht vollständig sieht. Da würde ich sagen: aus Fehlern gelernt.

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