Ravensburger tiptoi-Stift schaltet sich einfach ab?

Wir sind Besitzer eines tiptoi aus dem Hause Ravensburger – und er ist auch relativ oft und lang im Einsatz. Insbesondere bei den dazugehörigen Spielen ist es dabei wichtig, dass der Stift nicht spontan ausgeht, da ansonsten der Spielfluss unterbrochen und nicht wieder hergestellt werden kann. Leider hatten wir genau dieses Problem: Der Stift schaltete sich spontan ab. Zunächst dachte ich daran, dass es möglicherweise an einer Art Wackelkontakt oder Kurzschluss lag, doch da es sich um ein rein digitales System handelt hätte der Ursprung allein in der Batteriehalterung liegen können. Doch diese ist zwar grundsätzlich gewöhnungsbedürftig, jedoch nicht lavede. Auch ein Defekt durch schlechten Zustand durch häufiges Herunterfallen etc. konnten wir als Ursache ausschließen. Deshalb wendeten wir uns an den Support auf der Ravensburger-Homepage und bekamen zügig folgende Antwort, welche ich hier veröffentlichen darf:

Sehr geehrte Familie,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir würden Sie bitten, den Stift mit Player zu formatieren:

Bitte formatieren Sie den Stift, indem Sie im Computer/Arbeitsplatz
mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk tiptoi® klicken und die
Option „Formatierung“ wählen. Hier können Sie die angebotene
Schnellformatierung durchführen lassen.

Danach trennen Sie den Stift kurz vom Kabel und schalten diesen
einmal an und wieder aus.

Da der Stift mit Player einige vorinstallierte Dateien benötigt und
vor allem die Hörbücher spezifisch zugeordnet sind, möchten
wir Sie bitten auf die Seriennummer Ihres tiptoi® Stiftes zu achten.
Diese 8-stellige Buchstaben-Zahlen-Kombination finden Sie im
Batteriefach, wenn Sie die Batterien entnehmen unter einem Strichcode.

Unter den folgenden Links finden Sie jeweils eine ZIP-Datei, welche
alle relevanten Daten für die Neubespielung des Stiftes enthält.
Bitte wählen Sie nach der ermittelten Seriennummer hier den passenden
Link für Ihren tiptoi® Stift.

Für die Stifte mit Seriennummern TAxxxxxx bis einschließlich TDxxxxxx
nutzen Sie bitte diesen Link:
http://ravensburger.info/l85dm4enc6

Für Stifte ab der Seriennummer TExxxxxx benötigen Sie die Dateien unter
folgendem Link:
http://ravensburger.info/z8y1zh2pod

Bitte wählen Sie den jeweiligen Ordner an und speichern diesen auf
Ihrem Computer ab. Nach Abschluss des Downloads öffnen Sie den
Speicherort unter welchem Sie den Ordner abgelegt haben. Sie können
auf die Dateien in dem ZIP-Ordner mittels eines Doppelklicks auf den
Ordner zugreifen. Bitte markieren Sie alle enthaltenen Dateien und
kopieren diese (über STRG+C oder Rechtsklick und Auswahl „kopieren“).

Nun schalten Sie den Stift bitte wieder ein und verbinden ihn mit dem
Computer. Danach können Sie das Laufwerk wie gewohnt über
Computer/Arbeitsplatz öffnen. Bitte fügen Sie nun auf das Laufwerk
des tiptoi® Stiftes die Dateien ein, welche Sie eben in Ihre
Zwischenablage kopiert haben (über STRG+V oder Rechtsklick und
Auswahl „Einfügen“).

Danach bespielen Sie den Stift bitte wie gewohnt überden tiptoi®
Manager mit den gewünschten Audiodateien und trennen nach erfolgreichem
Bespielen den Stift vom Computer. Daraufhin sollte der tiptoi® Stift
wieder normal funktionieren.

Wir hoffen, dies hilft Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ravensburger Serviceteam
Sabrina Spies

Was ich nicht für möglich gehalten habe, ist tatsächlich eingetreten. Ein Formatieren des Sticks und Wiederaufspielen hat das Problem tatsächlich beseitigt. Und obwohl die Anleitung sich stark Windows-zentriert gibt, klappt das ganze natürlich auch reibungslos mit Linux-Boardmitteln. Der tiptoi schaltet sich nicht mehr aus, der Sohnemann ist zufrieden und Papa kann nun endlich wieder zusammenhängend Spiele gemeinsam mit dem Kind spielen. Fetzt!

Ubuntu 12.04 auf non PAE Hardware wie Pentium/Celeron M Prozessoren nutzen

Wer noch ältere Notebooks herumliegen hat, welche einfach zu schade zum entsorgen sind, da sie grundsätzlich noch funktionieren, allerdings um die Sicherheit seines Systems aufgrund des auslaufenden Windows-XP-Supports besorgt ist (der 08. April 2014 ist nahe!), der findet vornehmlich im Linuxumfeld einen Ersatz. Viele Ratgeber und Magazine, darunter Heise, Cnet etc. empfehlen dann schnell Ubuntu 12.04, welches noch bis 2017 mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Allerdings bootet dieses grundsätzlich nicht von Hardware, die kein PAE unterstützt (Physical Address Extension = die Möglichkeit für 32-Bit-Prozessoren, bis zu 64 GB an Ram zuzuweisen; alle Prozessoren nach 1995 sollten dies tun) oder fehlende Unterstützung vorgaukelt (besagte Intelprozessoren aus den Jahren 2003/2004 = Banias und Dothan Prozessoren).

Natürlich kann man sich nun eine Heftbeilage ergattern und gleich noch ein interessantes Magazin mit erwerben, doch ist das nicht unbedingt nötig, bietet bspw. Ubuntu doch von Haus aus bereits Möglichkeiten, auf den alten Kisten zu booten: Abhilfe schafft hierbei das nur rund 27 Mb große Mini- bzw. Netinstall-Image von Ubuntu 12.04, welches derzeit Ubuntu 12.04.4 installiert (also die stabile Version aus dem April 2012 inklusive aller Aktualisierungen). Internetverbindung vorausgesetzt kann man sich so sein eigenes System mittels grafischer Oberfläche im Terminal realisieren und lädt gleich die neuesten Pakete herunter. Und hinterher klappt es dann auch mit dem Booten in das noch einige Jahre sichere Ubuntu 12.04.

Übrigens gibt es auch noch viele andere Möglichkeiten, die Installation durchzuführen, wie in der Ubuntu-Dokumentation festgehalten. Der obige scheint mir jedoch der einfachste mit dem geringsten Aufwand zu sein. Wer noch etwas warten will, der kann auch der Veröffentlichung von Ubuntu 14.04 harren und sich mit Freigabe dieser LTS-Version mit Sicherheitsupdates bis 2019 auf eine der leichtgewichtigen Varianten wie Lubuntu und Xubuntu konzentrieren, die im Gegensatz zur Version aus 2012 auch die fünf jährige Unterstützung erhalten. Eine Hilfestellung für die Installation auf non-PAE Hardware findet sich ebenfalls in der Ubuntu-Hilfe. Natürlich ist es genauso möglich von der 12.04 auf die 14.04 mit einem Upgrade zu gelangen.

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