Lubuntu 20.04 – kein Text bei PDF Export aus LibreOffice Writer

Bekanntes Problem in Lubuntu 20.04: beim PDF-Export werden zwar Grafiken, Tabellen etc. ausgegeben, jedoch enthält das Dokument keinen Text. Das liegt wohl an der qt5-Unterstützung des enthaltenenen libreoffice-qt5 Pakets, welches man daher auch deinstallieren kann. Einfacher ist es jedoch, die Umgebungsvariablen von LXQt anzupassen, wie hier beschrieben:

Menübutton öffnen (die Windows-Fahne 😉 -> Einstellungen -> LXQt-Systemeinstellungen -> Sitzungskonfiguration -> Umgebung (Erweitert) -> Eintrag „SAL_USE_VCLPLUGIN“ von „qt5“ auf „kf5“ ändern. Fertsch!

Ruckelndes, stotterndes Scrollen in Firefox nervt!

Und dagegen kann man etwas unternehmen, und zwar ganz leicht. Ich habe mal zwei Tipps von reddit eingesetzt, die sich wie folgt konfigurieren lassen:

In die Adresszeile „about:config“ eingeben und die Warnmeldung abnicken. Nun in die Suchzeile „xrender“ suchen und den Eintrag

gfx.webrender.all

per Doppelklick auf „true“/“wahr“ setzen. Das gleiche beim Eintrag

gfx.xrender.enabled

Durchführen und nun den Feuerfuchs neu starten. Jetzt sollte es viel weicher scrollen. It’s magic! =)

Kubuntu Menü mit Windows Taste öffnen

Das war bisher Standard unter Kubuntu. Du drückst die Windows-Taste der Tastatur und schön öffnet sich das Menü. Eine Tatsache, die mir als langjährigem Windowsnutzer sehr wichtig ist und mein Arbeitstempo beschleunigt, da ich den unsäglichen Weg zur Mouse nicht gehen muss, sondern gleich mein gewünschtes Programm via Keyboardeingabe suche.

Aber was ist, wenn man versehentlich mal die Taskleiste (bzw. das Plasmoid) entfernt und neu hinzufügt? Dann geht’s nicht mehr, und das ist blöd.

Doch Abhilfe ist leicht gefunden: Rechtsklick auf das KDE-Symbol -> Anwendungs-Starter einrichten -> Kurzbefehle -> ALT-F1 eingeben und quittieren, dass die vormals belegte Funktion (zum Aufrufen des Anwendungs-Starters, ein wenig Humor muss ja sein -.-!) neu eingerichtet werden soll. Und et voila öffnet die Windows-Taste wieder das Menü.

Doch wo steckt da der Sinn? Dieser Beitrag hält eine kurze Eklärung bereit.

Tiptoi-Stift hört abrupt mitten im Buch auf zu spielen

Genau das ist mir widerfahren! Mein Sohnemann spielt TipToi und auf einmal hört der Stift auf, jedwede Art von Geräusch von sich zu geben. Defekter Lautsprecher war mein Gedanke, doch mit eingestecktem Kopfhörer war ebenso nichts mehr zu hören. Gar nichts? Naja, das einstecken selbst hat zu einem kurzen Geräusch geführt (Spannung auf den Ohrhörern), also kann es weder ein defekter Lautsprecher noch die defekte Klinke sein.
Dann fiel mir auf, dass das Abspielen von Liedern und Hörbüchern interessanterweise funktionierte – wenn auch ohne Bestätigungsansage durch den Stift. Also doch nicht defekt – puh!

Was nun? Erstmal alles versucht: im TipToi-Manager repariert (nix geschehen) und den Wunsch die Firmware zu aktualisieren. Leider Fehlanzeige, war ja schon die aktuellste. Also über die Ravensburger-Seite die manuelle Firmware geflasht und siehe da: ich habe wieder Sprachansagen.

Aber was ist das? Ich kann zwar den Stift wieder benutzen, doch die Audiodateien können irgendwie nicht erkannt werden, der Stift ist also nutzlos! („Bitte lade dir erst die Audiodatei zu diesem Produkt“ oder so ähnlich …) Auch die Lieder konnten nun nicht mehr abgespielt werden. Also Stift formatiert (Linux, Fat32) und neu versucht, erfolglos. Gleiches Prozedere unter Windows, gleiches Ergebnis. Fehlerreperatur über PartitionManager, GParted oder die Windows Datenträgerreperatur – erfolglos. Ich wollte das Ding schon wegwerfen.

ABER DANN =) Ich habe den Stift anschließend von allen vorhandenen Partitionen befreit und über ein beherztes

sudo fsck.vfat -r -w -a -v /dev/sdb

(ohne Partitionsauswahl, also nicht /dev/sdb1 sondern die Wurzel!) überprüft mit dem Ergebnis, dass da sau viele korrumpierte Einträge vorhanden waren, die ich nun reparieren konnte. Das Reparieren über fsck.fat bzw. an /dev/sdb1 vorher sind erfolglos und ohne Fehlermeldung abgebrochen.

Nun noch eine FAT32-Partition ins Wurzelverzeichnis schieben, sodass ich wieder auf den Stift schreiben kann. Dafür bemüht sich kinderleicht ein

sudo mkfs.vfat -F 32 /dev/sdb

und das Dateisystem steht. Stift vom Rechner trennen, ein- und nach Bereitschaft ausschalten (wahlweise mit den Standarddateien befüllen, wie in diesem Beitrag von mir aus dem Jahr 2017 geschildert) und anschließend mit Inhalten befüllen. Fertig. Und wieder 40,-€ gespart und sinnvolle Umweltressourcen geschont.

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