iPhone mit iOS 11 – Zugriff unter (K)Ubuntu 17.10

Nur ein kurzer Gedankengang bezüglich des hardwarenahen Zugriffs auf iOS 11 unter Kubuntu 17.10. Ich beschäftige mich damit schon seit mehr als einem Jahr und es ist früher nur über eigene Kompilate möglich gewesen, im aktuellsten Release klappt das ganze schon zuverlässig über den PTP mode. Doch was ist, wenn ich tatsächlich in der real existierenden Ordnerstruktur herumfuhrwerken möchte? Dieser kleine Beitrag (auf Englisch) hilft dabei, ein iPhone als Nutzerlaufwerk einzubinden und dann ganz einfach im Dateisystem zu arbeiten.

Linux, Intel CPU, Notebook, Laptop, Ultrabook und laute CPU nach dem Aufwachen?

Manchmal gönnt man sich etwas. Nachdem ich zehn Jahre lang meinen eeePC 901 als digitale Schreibmaschine für die Uni eingesetzt habe, war es leistungstechnisch höchste Eisenbahn, aufzurüsten. Das habe ich getan mit einem hübschen Gebrauchtgerät von notebooksbilliger.de: Ein Toshiba Protégé Z30A aus dem Jahr 2014 mit Intel core i5-4310U (vPro), 8 GB Ram, 128 GB SSD auf 13,3 Zoll. Schönes, neues Schreibmaschinchen.

Doch was ist das? Nachdem ich Kubuntu 17.10 aufgespielt und eingerichtet habe und nahezu alles funktioniert (Keyboardhotkeys sind etwas gemein und auch das Einrichten des Touchpads erfordert Geduld) ist mir aufgefallen, dass manchmal, nach dem Aufwachen aus dem Standby (resume from suspend to ram, S3) der Lüfter (mein gröter Fan) auf Höchsttouren lief. Ein Heruntertakten der Geschwindigkeit hat nicht eingesetzt. Einfachste Lösung: Schlafen legen, wieder wecken und gut. Aber warum?

Das ganze geht wohl auf einen Kernel Bug aus dem Jahre 2013 zurück, der zwischenzeitlich angeblich gelöst war, dann wieder nicht … und letztlich alle Linux-Derivate betreffen kann. Gelöst werden kann das ganze wiederum über ein praktisches Skript von franz-knipp, welches derart aussehen muss und von hier stammt:

#!/bin/sh
#
# Reset fan speeds after resume, otherwise they blow at maximum speed
#
# Used as work-around for ACPI kernel bug 58301
# https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=58301
#
# The idea for this fix was taken from
# http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1761370
#
# Author: franz@qnipp.com
#
# To be saved as /etc/pm/sleep.d/11_fan_3.11.0

case “$1” in
thaw|resume)
for i in /sys/class/thermal/cooling_device* ; do
type=`cat $i/type`
if [ “$type” = “Fan” ] ; then
echo 0 > $i/cur_state
fi
done
;;
esac

Das ganze als root (also bspw. aus dem Terminal als “sudo nano /etc/pm/sleep.d/11_fan_3.11.0“) unter /etc/pm/sleep.d/11_fan_3.11.0 anlegen, speichern und beim nächsten Suspend wird es aufgeführt. Simple Lösung für ein nerviges Problem, sehr schön und danke Franz! 😉

Telekom WLan To Go bzw. Hotspot (Hotspot_FON) verstärken?

Seit Monaten sitze ich an dem Problem, wie ich einen Telekom Hotspot mittels eines Repeaters so verstärken kann, dass zumindest ein Client dahinter ins Internet kann. Einschlägige Foren der Telekom-Community (Telekom hilft) beschwören stets, dass dies nicht ginge. Andere Aussagen bezüglich exotischer Hardware in diversen Foren wiederum bestätigen, dass es doch irgendwie geht. Doch keiner schreibt genau, wie. Außerdem möchte ich doch vorhandene Hardware nutzen, weshalb ich das ganze in dd-wrt nachgebaut habe. Und das mit Erfolg!

Ich habe mich zunächst an dieser Anleitung orientiert und alle Schritte befolgt, die notwendig waren. Das wichtigste ist dabei die IP-Konfiguration:

Router IP: 172.17.2.2
Subnet: 255.255.255.0
DNS: 172.17.2.1
Gateway: 172.17.2.1

Das Netzwerk ist bridged, das WLan heißt Telekom_Fon und das gebridgede Netzwerk kann einen ganz eigenen Namen tragen. Einen DHCPD-Service braucht es gar nicht, wichtig ist lediglich, dass die Firewall aus ist. Auch mit VLAN-Tagging muss ich mich nicht beschäftigen, alles sollte bereits richtig konfiguriert sein.

Doch ein Problem bleibt bestehen: Zwar bekomme ich schon korrekterweise vom Telekom-Hotspot eine dynamische IP zugewiesen, doch sehe ich die Vorschaltseite mit den Zugangsdaten nicht. Warum aber?
Dies liegt am Umstand, dass der Hotspot die erste Mac-Adresse, die er sieht, mit dieser Seite behelligt. Hat nun der Repeater eine andere Mac als mein Client, so geht letzterer leer aus und kann schlicht nicht ins Internet – mein Repeater kann ja nicht antworten. Entsprechend reicht es, das Mac-Adress-Cloning einzuschalten und die Mac-Adresse des Clients zu übertragen. Et voilà – der Hotspot ist repeatet und sollte mittels Richtfunkantenne die entlegegensten Winkel mit Internet versorgen.

Wenn der Unity Desktop mal fort ist

Unity ist zwar ein sterbendes Stück Software, gleichwohl bereitet es nach wie vor manch verrückte Probleme. Also was tun, wenn man von seinem Desktop nichts mehr sieht? Zwar ist das Panel noch da und auch das Global Menu, nicht jedoch ein einziges Icon oder gar das korrekte Hintergrundbild?

Ein schlichtes

“unity –reset”

im Terminal der Wahl (Strg+Alt+T oder Strg+Alt+F1) bringt uns zurück auf Ausgang – und den Desktop zurück :c)

Zeigt der Monitor nicht die gewünschte Auflösung an?

Ich habe eine nVidia Grafikkarte, habe Ubuntu am Laufen und seit jeher zeigt mir mein digital angeschlossener Monitor (HDMI, DVI, DP) nicht die nativ mögliche Auflösung an. Warum auch, analog tut er es ja. Häh?

In diesem Beitrag wird erklärt, dass man durch das Anlegen einer xorg.conf-Datei via nvidia-settings und dem nachträglichen Einfügen einer Zeile auch die nicht nativ eingetragenen Auflösungen auswählen kann. Und dann klappt’s auch mit der Anzeige :c)