Nach Kernelupdate auf 2.6.32-23 kein Netzwerk mehr

Samstag, 3. Juli 2010 at 11:16

Ja, so kanns gehen, und leider steht man dann immer doof da, da man ja schlecht im Internet nachschlagen kann, ob man irgendwie das Problem in den Griff bekommt, zumal man ja nicht einmal mehr weiß, was wirklich geschehen ist. Über ein ifconfig habe ich erfahren, dass lediglich der loopback (lo) vorhanden war und durch folgenden Post und die Ausführung der Befehle geht jetzt nun alles wieder seinen gewohnten Gang. Was mich aber irritiert: Warum wurde die Variable überhaupt verändert?

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von siyman

Ingate VServer

Mittwoch, 16. Juni 2010 at 10:55

Gerade von zero erfahren, verschenkt/verlost Ingate 55 VServer an diejenigen, welche Trackbacks und Backlinks auf ihren Blogs erzeugen. Leider ist in der Verlosung auch ausgeschrieben, dass dies chronologisch geschieht, und da bereits weit mehr als 55 dieser fixen Dinger auf der Seite zu finden sind, male ich mir meine Chancen doch als düster aus. Jedoch ist die Aktion an sich aber einen Eintrag wert, weitermachen!

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von siyman

ScreenRecording á la Fraps unter Linux – internes Audiosignal

Samstag, 29. Mai 2010 at 15:38

In den letzten Tagen hatte ich ziemlich viel mit dem Thema Screenrecording am Hut. Unter Windows war dies bisher immer ganz bequem durch Fraps zu realisieren, auch für den Mac gibt es kostenpflichtige proprietäre Lösungen, jedoch unter Linux leuchtet hier ein regelrechtes Defizit guter Software auf. Schnell zu finden ist, was auch in den Ubuntu Paketquellen liegt, und so bietet das Softwarecenter gtk-recordmydesktop an. Tolles Programm, es gibt eine Reihe von Videotutorials auf einschlägigen Blogs oder auf Youtube, und der Funktionsumfang ist großartig. Für normale Videoaufnahmen in FullHD (ohne 3D) musste ich aber schon auf 12 FPS herunterscalen, da mein System mit compression on the fly keine richtigen Keyframes gesetzt hat ODER das Programm hier nicht richtig arbeitet – eine Lösung hatte ich nicht gefunden. Jedoch war das Ergebnis schön. Saubere OGVs in bester Qualität, die richtigen Einstellungen im Dialog “Erweitert” vorausgesetzt.

Was aber tut man, wenn man nur einen Teil des Screens recorden möchte, dazu mit möglichst schönem Ton via playthrough monitoring? gtk-recordmydesktop bietet das nötige Rüstzeug, jedoch ist alles nicht mehr ganz so einfach zu handhaben. Ich verweise deshalb gern auf diesen Eintrag bei ubuntuusers.de, welcher mir hier gut geholfen hat. Vorwegzunehmen ist aber, dass das markieren eines Bildschirmbereiches nur auf einer extrem niedrig aufgelösten Vorschau innerhalb des Programmfenster geht und sich jeder denken kann, wie treffsicher man hier ist. Mit einer Bildschirmlupe nach Wahl und etwas Übung sowie Feingefühl mag dieser Weg aber doch ganz angenehm vonstatten gehen.

Zurück zum eigentlichen Problem: der Ton. Dafür benötigt man zuvorderst ein Programm, welches es ermöglicht, den PulseAudio Server sinnvoll und einfach zu verwalten. “pavucontrol” bietet sich hierfür an, zu installieren mittels

sudo apt-get install pavucontrol

In gtk-recordmydesktop im Punkt Erweitert auf den Reiter Audio gehen und hier nun beim Gerät von “Default” auf “pulse” ändern und anschließend den Dialog schließen. Nun eine beliebige Aufnahme starten und danach pavucontrol starten. Unter dem Reiter Aufnahme versteckt sich jetzt ein Drop-Down-Menü neben Anzeigen, man ändert die Auswahl auf “Alle Spuren” und kann jetzt das Inputlevel des Microfons sehen. Im neu erschienenen Drop-Down heißt es jetzt nur noch, die Auswahl auf “Monitor …” zu legen und das Programm sollte von nun an als Input das Capture vom internen Audiosignal anbieten. Fertig ist der Lack!

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von siyman

Rebus-Schreibung

Dienstag, 25. Mai 2010 at 15:50

Genial, Klugscheißen für Fortgeschrittene, Kapitel I.

Rebus-Schreibung (oder Rebusschreibung) ist ein Teil der Ikonografie und bezeichnet meist Laut- und Worträtsel, in welchen Eigennamen für Dinge gleichlautend zu anderen Worterscheinungen stehen. In der Schriftsprache wird dies gut erkennbar an der konzeptionell mündlichen aber medial schriftlichen Floskel “gute N8″, im englischen Gebrauch noch verkürzt zu “gn8″. In Bilderrätseln wäre die Darstellung eines (Fußball-)Tores für einen Dummkopf, einen Tor, zu erwähnen.

Ich finde, dass derlei Beiträge doch eine eigene Kategorie verdienen sollten, schließlich denke ich mir hier schweren Herzens unhaltbare Definitionen für mir bislang unbekannte Begriffe aus ;)

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von siyman

einfachJabber.de

Samstag, 3. April 2010 at 15:07

Man kann es ja nicht oft genug wiederholen, aber ICQ, MSN und Co. sind böse! Etwas arg formuliert, aber es trifft den Kern, denn wer sich mal mit den Nutzungsbestimmungen all jener Instant Messenger beschäftigt, wird feststellen, dass jedes geschrieben Wort, geschickte Bild oder übersendete VoiP-Gespräch geistiges Eigentum der jeweiligen Anbieter wird. Das mag im deutschen Rechtsraum noch nicht ganz wichtig sein, aber wer weiß, was die Zukunft bringt und wie persönliche Informationen aus den Firmenrechnern zu Privatpersonen wandern. Von Verschlüsselung mag man gar nicht reden.

Das schon bekannte XMPP-Protokoll (jaja, die Dopplungen sind ja auch beim LCD-Display erlaubt ;) ) – oder besser bekannt als Jabber – soll nun im deutschsprachigen Raum eine neue Anlaufstelle bekommen. Dafür hat sich federführend zero@home mit einigen anderen Freiwilligen mehrere Wochen bemüht, Kosten übernommen und die Finger wund geschrieben, um das Portal einfachJabber.de zu gründen. Der Hintergedanke braucht kein Genie: Je breiter Jabber in Deutschland aufgestellt ist, umso leichter wird es, gänzlich auf kommerzielle Dienste zu verzichten. Das geht aber nur, wenn es auch dem allergrößten DAU Anfänger möglich ist, Programme für jedes erdenkliche System zu finden, zu starten und einzurichten.

Na dann, mal schauen, wie es funktioniert. Mich findet man also bald nicht mehr als siyman@jabber.ccc.de, sondern als siyman@jabberim.de. Ich freu mich auf eure Messages :D

Logo der einfachJabber.de Seite - png

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von siyman